Am Samstag, dem 17. April 2004, veranstaltete die FGTB in einem Innsbrucker Lokal ein Treffen für Blinde und Sehbehinderte in Telekommunikations- und Büroberufen aus den Bundesländern Salzburg, Tirol und Vorarlberg zum Erfahrungsaustausch. Acht Personen folgten der Einladung und reisten gegen Mittag aus allen Richtungen an.

Nach dem Essen stellten sich die Teilnehmer kurz vor. Anschließend eröffnete Fachgruppenleiter Kurt Feuerstein die Diskussion über folgende Fragen:
Trotz der relativ geringen Teilnehmerzahl erfolgten viele interessante Wortmeldungen. Dabei kristallisierte sich heraus, dass immer weniger Telefonisten zum Einsatz kommen, die darüber hinaus für weniger Geld immer mehr leisten und größere Anlagen bedienen oder in einem Callcenter arbeiten müssen, wodurch zunehmend die Servicequalität leidet. Dass der klassische Telefonistenberuf in absehbarer Zeit gänzlich von der Bildfläche verschwinden wird, befürchtete keiner der Anwesenden, nur dass die Posten weiter reduziert werden. Mit den heute zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln zeigten sie sich im Großen und Ganzen zufrieden.
Nach diesem Gedankenaustausch fand die Veranstaltung bei gemütlichem Beisammensein ihren Ausklang.
Helmut Ritter
Landesfachgruppenleiter Vorarlberg der FGTB
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Letztes Update 19. April 2004
© by Helmut Ritter